von Caroline-Sophie Pilling-Kempel
Klarheit über zentrale und gleichsam kontrovers diskutierte Begrifflichkeiten – Normalität und Normativität – spielt innerhalb einer sich kontinuierlich entwickelnden Gesellschaft eine tragende Rolle. Welche Bedeutungsdimensionen beinhaltet ein Diskurs zu Normalität? Was bedeutet Normalität angesichts der Artikulierung einer normalen Lebensweise von Minderheiten, die von Mehrheiten als nicht normal bezeichnet werden? Sind Behinderung und Normalität zwangsläufig dichotom? Dieser Text stellt Normalität aus einer Perspektive der Kulturel- len Bildung heraus. Thematisiert werden Bedeutungsannäherungen an Normalität in Differenz und Relation zu Normativität und im Rückgriff lebensweltlicher Kontexte sowie dem Kontinuum von Behinderung und Nichtbehinderung.
Literaturbeleg:
Pilling-Kempel, Caroline-Sophie (2026): Normalität. Impulse zur Entkopplung bestehender Dichotomien. In: Göhmann, Sarah; Bechtel, Theresa, Lewerenz, Rico & Vajen, Bastian (Hrsg.): Perspektiven kultureller und politischer Bildung, 40-52. Wochenschau Verlag.
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